Weihnachten.

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(Das Bild stammt von Florian Seiffert (F*))  

Danke für deinen Eintrag und deine behutsamen und lieben Worte, die mich zu Tränen gerührt haben. Der Eintrag zeigt mir wieder, wie mitfühlend und herzenswarm du bist. Und er zeigt mir, warum sich mein Herz für dich entschieden hat, warum es so lange weitergekämpft hat und dich einfach nicht loslassen möchte. Vielen Dank <3

Ich habe nach deinen Gefühlen gefragt, weil ich verunsichert bin. Ob ich kämpfen sollte oder meine Waffen für immer begraben sollte. Weil gerade kommt es mir vor, als ob du einfach nur noch die Gefühle eines Freundes hast und schon so weit von mir entfernt bist. Einfach weil dein Herz zu kaputt oder anderweitig vergeben ist. Dir tut es eben nur noch weh, weil du dich schuldig fühlst und weil du mich leiden siehst. Und du vermisst mich halt, aber mehr auch nicht. Du scheinst schon so weit von mir weg. Ich dagegen muss dir gestehen: Mein Herz hat sich nicht an unsere Abmachung gehalten und die Hoffnung an ein uns nie aufgegeben. Es hat dich mit all seiner Kraft weitergeliebt und sich verausgabt, weil es dich nicht loslassen konnte. Es hat immer nach Zeichen gesucht und weiter gehofft. Dass du erkennst, wie echt die Liebe ist. Dass du vertraust, dass Menschen sich ändern können. Dass dein Herz merkt, wie sehr es meinem ähnelt. Zum Beispiel, weil wir beide solche großen, dickköpfigen, emotionalen Gefühlsmenschen sind. Ich bin jedenfalls einige Schritte nach vorne in ein neues Leben gegangen und trotzdem immer wieder zurück zu dir gekommen.

Der Zauber der Weihnacht wird mir dieses Jahr wohl verborgen bleiben. Denn du fehlst mir so sehr. Wie gerne würde ich dich heute am heiligen Abend sehen oder mit dir in die Kirche gehen. Wie gerne würde ich mit dir die Stille der Nacht genießen, von dir beschenkt werden und mit einem Geschenk dein schönstes Augenleuchten hervorrufen.

Ich möchte also nicht, dass es schnell vorüber ist. Ich würde es halt nur gerne mit DIR verbringen...


An alle anderen da draußen:
Ich wünsche euch ein bezauberndes und besinnliches Weihnachtsfest mit euren Lieben. Genießt die Momente, die ihr habt. Liebe, Nicht-Liebe, Leben und Nicht-Leben liegen näher zusammen als man oft glaubt. Genießt daher die kleinen, unscheinbaren gemeinsamen Augenblicke. Haltet inne und besinnt euch auf die wirklich wichtigen Dinge. Achtet also auf die kleinen, besonderen Momente, die euer Weihnachtsfest oder danach euren Alltag bereichern. 

 

 

An eine Kämpferin

"Siegen wird der, der weiß, wann er kämpfen muss und wann nicht."

(Sun Tzu, Die Kunst des Krieges.)

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(Das Bild stammt von mtischendorf.)


Ich habe überlegt, ob ich dir zum heutigen Tag etwas schreiben sollte. Ob ich dir schreiben sollte, dass ich stolz auf dich bin. Aber nein, das bin ich nicht. Stolz auf deine Taten kannst nur du selbst sein. Oder ob ich dir schreiben sollte, dass ich froh bin, dass du es durchgestanden und ein Stück weiter in deinem Leben gekommen bist. Dass ich nun wieder mal sehe, dass du soviel erreichen und alles schaffen kannst. Aber auch das ist es nicht, was mich bewegt. Ich glaube, ich bin einfach froh, dass du dich freust. Dass du über beide Ohren strahlst, weil du es überstanden hast. Ja, ich freue mich einfach mit dir. Herzlichen Glückwunsch, kleine Kämpferin!

 

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  (Das Bild stammt von Songkran.)


Ich habe das Zitat oben gewählt, weil es dein Leben und vor allem dein Kampf ist. Du entscheidest, für wen oder was du kämpfst. Und du entscheidest, wie du kämpfst, wann du kämpfst und wer dich auf diesem Weg begleitet. Und alles was ein Begleiter tun kann, ist den Weg mit dir gemeinsam zu gehen. Ohne deinen Weg zu sehr mit eigenen Zielen zu belasten...

Du bist eine so großartige Kämpferin. Du hast soviel geschafft. Du wirst deinen Weg gehen. Und du weißt gar nicht, wie sehr du in dieses Leben passt. Einfach, weil du die Menschen mit deiner Art und deinem Lächeln verzauberst. Dabei passt du vielleicht nicht zu allen Menschen, aber zu den Menschen, die genau das verstehen und zu schätzen wissen.

 

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  (Das Bild stammt von achimh.)

 

Wie gerne hätte ich dich abends zur Begrüssung angelächelt, mich mit dir gefreut, dich umarmt und dann den Erfolg mit dir gefeiert. 

 

Wenn man weint

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(Das Bild stammt von benschke).

Manchmal fehlen einem die Worte. Manchmal kann man etwas nicht wieder gut machen. Dann weint man einfach. Und dann möchte man die Tränen auch nicht aufhalten, weil man das Gefühl hat, dass alle Tränen richtig sind. Dass jede einzelne Träne verdient und eine kleine Rache bzw. ein Puzzlestück auf dem Weg zur Vergebung mit sich selbst ist.

Ich weine, wenn ich diese Momente vor mir sehe. Ich sehe ein weinendes Mädchen. Ich sehe ein Mädchen, welches mich ratlos und enttäuscht ansieht. Was sich über sich selbst ärgert und genau in diesem Moment nicht das bekommt, was es so gerne bekommen würde. Einen verständnisvollen Blick, eine Umarmung, ein beruhigendes Lächeln und tröstende Worte. Ein Mädchen, bei denen in solchen Augenblicken eine Welt des Vertrauens in 1000 kleine Teile zerspringt und dann immer wieder mühsam zusammengekittet werden muss. Das sind Anblicke, die ich nie vergessen werde. Die ich auch nie wieder ungeschehen machen kann.

Und schlimm daran ist, dass ich mich selbst nicht verstehe. Warum ich mich so oft wegen Kleinigkeiten und Unwichtigkeiten selbst verloren habe und nicht der Mensch war, der ich doch eigentlich bin. Weil das alles bin ich eigentlich nicht. War ich nicht. Bin ich nicht. Möchte ich nicht sein. Oder bin ich es etwa doch? Was ich allerdings weiß ist, dass ich vieles von Herzen bereue. Und dass ich selbst damit gestraft bin, weil ich diese Fehler niemals rückgängig machen kann und damit leben werden muss.

Manchmal ist das Schlimmste an den Fehlern, die wir machen, dass wir uns irgendwann selbst dafür verzeihen müssen.

Verliebt sein vs. Liebe

Verliebt sein.

Laut. Es ist aufregend. Es kribbelt. Gänsehautemotionen. Man hat Schmettergage. Man fühlt und man spürt etwas sehr intensiv. Etwas ist neu. Man darf jemand Anderen kennenlernen. Man erhält Aufmerksamkeit, Bestätigung und Komplimente. Man wird umworben. Das Ego wird bestärkt. Unser Selbstwertgefühl und wir selbst blühen auf wie ein verdörrter Blumenstock, der nach langer Zeit wieder Wasser bekommt. Wir machen uns wieder hübsch für etwas, schauen 20 Mal in den Spiegel. Man muss dauernd an den Anderen denken. Man kommuniziert ständig.

Verliebt sein ist auch eine Reise, bei der man sich selbst entdeckt. Verliebt sein sind äußere Reize, die uns jemand entgegen bringt. Jemand anders macht uns glücklich. Wir bekommen von jemandem Zuwendung und Aufmerksamkeit und genießen das. Man lebt außerdem in einer Seifenblasenwelt, bei dem der Partner keine Erwartungen und Forderungen stellt. Verliebt sein und damit die mit ihm verbundenen Komplimente, Aufmerksamkeit und das Gefühl des Neuen vergehen nach einiger Zeit. Verliebt sein kann aber immer wieder aufgefrischt werden, wenn man daran arbeitet.

Liebe.

Leise. Alltag. Gewohnheit. Keine hochtrabenden Gefühle und keine Schmetterlinge. Ein unbeschreibliches Gefühl der Zusammengehörigkeit. Man spürt eine große Vertrautheit.Man fühlt sich zu dem Anderen hingezogen. Man ist für den Anderen die wichtigste Person auf der Welt. Man würde für den Anderen sterben. Das Wissen, das man schon viele Höhen und Tiefen und Krisen im Leben gemeinsam gemeistert hat. Den anderen in- und auswändig kennen und wissen, was ihn bewegt, beschäftigt und wie man ihm helfen kann. Man hat eine gemeinsame Geschichte im Drehbuch des Lebens, soviele gemeinsame Erinnerungen. Man kann über alles reden und man führt sehr intensive Diskussionen über Gott und die Welt. Liebe ist Gewohnheit und Beständigkeit. Liebe ist Respekt und Toleranz für das Leben und die Geschichte des Anderen. Liebe ist der Wunsch, gemeinsam Pläne zu schmieden und eine gemeinsame Zukunft aufzubauen. Liebe ist der ewige Kampf füreinander, dass man auch mit 80 Jahren hoffentlich noch gemeinsam Hand in Hand durchs Leben geht. Liebe ist, wenn man sich nicht aufgibt und immer und in jeder Situation um und mit dem Partner kämpft. Dafür, dass man irgendwann im Schaukelstuhl sitzt und sich freut, mit genau dieser Person sein Leben geteilt zu haben. Und Liebe ist vielleicht auch, wenn man immer und immer wieder nach all den Jahren das Gefühl des Verliebt seins erfahren kann.

Bei Liebe schenkt man dem Anderen etwas. Liebe entwickelt sich erst und Liebe muss vielleicht auch ein Stück gelernt werden. Liebe ist, wenn man mit sich selbst zufrieden ist und keine Bestätigung benötigt und keine Erwartungen oder Forderungen an den Partner hat. Wenn man dem Anderen alles Glück der Welt wünscht. Und wer bereit zur Liebe ist, stellt keine Erwartungen und Forderungen an den Partner.

<3

Liebe ist etwas wundervolles. Wenn man sie erfährt, sollte man sie nicht einfach so wegwerfen, wenn mal etwas nicht allzu rosig ist. Wenn z.B. die Leidenschaft und Schmetterlinge in einer Beziehung fehlen, sollte man daran arbeiten. Außerdem sollte  man immer auf sein Herz hören und aufpassen, dass man Liebe und Verliebtsein nicht verwechselt und dann etwas sehr Kostbares aufs Spiel setzt. Bzw. sich im Klaren sein, dass das Neue irgendwann auch Alt ist. Liebe ist so wundervoll. Und manchmal entdeckt man erst, wie wertvoll das "gewöhnliche" war, wenn es vorbei ist.

Advent, Advent - die Liebe brennt.

Vor zwei Jahren habe ich den schönsten Adventskalender meines Lebens bekommen. 

Adventskalender

 

Ich wünsche euch allen da draußen eine schöne Adventszeit! Manchmal kann man tief fallen, wenn man es am wenigsten erwartet und dann ist alles schneller vorbei, als man denkt.  Genießt daher die Zeit mit euren Lieben, verliebt euch, nehmt euch Zeit für euch, lebt EUER Leben, fühlt die Magie der Welt und würdigt all die besonderen Momente, die das Leben zu bieten hat...

Und an DICH: All der Zauber der Weihnachtszeit ist nichts ohne dich. Ich werde mir jeden Tag sicherer, dass DU es bist. Du warst es immer und du wirst es immer sein. Und wenn du mich liebst, dann hab keine Angst, sondern komm einfach. Ich habe die Angst, dass wir nicht mehr viel Zeit haben. <3

To Claire - ein wunderschöner Kurzfilm über die Liebe

Ein wunderschöner Kurzfilm des 17jährigen Joshua Beattie über die Liebe und die Dramen des Lebens. Im Film schreibt Sonny seiner früheren Freundin Claire ein Jahr nach der Trennung einen Brief. Aber schaut selbst:

In seinem Brief schreibt Sonny darüber, dass er ein Buch über Paralleluniversen gelesen hat. Bei diesen wird es durchaus als theoretisch möglich angesehen, dass es verschiedene parallel existierende Welten gibt, bei denen andere Entscheidungen zu anderen Ergebnissen und damit zu völlig anderen Wegen führen. Sonny schreibt, dass der 15.Februar, der Tag an der es sich mit Sonny gestritten hat, in einem anderen Universum ganz anders verlaufen wäre. Dass sie dann vielleicht noch zusammen und glücklich miteinander wären.

Und was ist mit uns? Vielleicht gibt es irgendwo ein Paralleluniversum, bei dem ich früher gemerkt habe, was ich an dir habe und dir all das gegeben habe, was du so schmerzlich vermisst hast. Vielleicht gibt es auch eins, bei der einige der verschiedenen Fehler nicht passiert sind und wir eher über unsere Probleme diskutiert haben. Bei dem wir zusammen sind und nun gemeinsam unser Leben erleben.

(Der Soundtrack zum Film kann übrigens hier heruntergeladen werden.)

Nie verlieren?

Du möchtest mich nie aus deinem Leben verlieren?

Wie soll das denn funktionieren? Sollen wir dann du Dritt auf deinem Sofa sitzen, wenn Du Geburtstag feierst? Wie fühlt sich dein Partner, wenn Du mit mir Häschen kaufen gehst? Bin ich der Erste, der dich tröstet und in den Arm nimmt? Willst Du mit mir etwas ausdiskutieren, bevor Du eine wichtige Entscheidung triffst? Darf ich dich dann küssen, wenn Du so unverschämt süß bist oder dein Lächeln mein Herz zum Leuchten bringt?Wenn ich dir alles Glück der Welt oder zu Weihnachten das besonderste Geschenk schenken möchte und dir dann doch ein Buch überreiche? Soll ich dich dann jedes Mal mit dem Gedanken gehen lassen, dass Du dann im Arm eines Anderen einschläfst? Und später dann, wenn du zu deinen Kindern zurückgehst? Kann ich dann einfach mit dir irgendwo hinfahren, um mit deinen Augen die Welt zu entdecken? Kann ich dann gemeinsam mit dir nach Skandinavien auswandern? Und wie wäre es generell, wenn wir ganz weit weg voneinander wohnen und uns dann vielleicht zwei Mal im Jahr sehen oder nur ab und an mal telefonieren?

Ich habe eine große Angst, dich aus meinem Leben zu verlieren. Mein Herz ist ziemlich kaputt, aber du bist trotz allem der wichtigste Mensch in meinem Leben. Bei dir konnte ich mich fallen lassen und nur bei dir habe ich mich zu 100% geborgen gefühlt.